Um die Ecke können Sie eine Belegschaft begeisterter Freiwilligen treffen und an Bord historischer Züge in der Vallée de l’Aa, zwischen Arques und Lumbres reisen. L'Association du Chemin de Fer Touristique de la Vallée de l’Aa wurde 1990 gegründet. Der Verein bietet Ihnenan,dashistorische Eisenbahnerbe zuentdecken,indemsie dasehemalige Eisenbahngleis benutzen. Es wurde 1875 eingeweiht und quert das Schiffshebewerk durch, indem es unter seinen Trogbrücken durchfährt. Mit einer Abfahrt am ehemaligen Bahnhof von Arques bieten die Fahrten an Bord einem Dampfzug oder einer Diesellok einen neuen Blick auf dem audomarois Gebiet und seiner ungeahnten Fülle an.
Der Kanal von Neuffossé, der l’Aa und la Lys verbindet, und die Grenze zwischen Flandern und Artois begrenzt, stammt aus dem 11. Jahrhundert. Er wurde originell von Baudouin, des Grafen von Flandern, als ein Abwehrgraben gebaut. Im 18. Jahrhundert hat er sich auf Betreiben von Vauban entwickelt, der den Kanal schiffbar machen wollte, ohne sein militärisches Ziel zu verlieren. 1887 wurde er auf die Freycinet-Größe umgestellt, um Schiffen von 300 Tonnen den Zugang zu erlauben. Ab 1958 wurde der Kanal abgetrieben, und dann wurde 1967 die europäische Größe als Standard angenommen. Das Jahr 1967 hat auch die Einweihung der neuen Schleuse von Fontinettes erlebt. Von VNF (Voies Navigables de France) gebaut und geführt, misst die Schleusenkammer der Schleuse 144 Meter lang und 12 Meter breit. Sie erlaubt es dann, in einem Zug 6 Freycinet-Lastkähnen durchzuziehen. Der tägliche Verkehr beträgt heutzutage ungefähr 15 Lastkähne.
Während die Industrie in Arques schon im Mittelalter gutgehend war, hatte sich sein industrielles Ziel nur am Ende des 18. Jahrhunderts wirklich entwickelt. Die Stadt war damals die Provinzhauptstadt des Kantons. Der Ansatzpunkt der Stadtentwicklung war die Ankunft längs des Kanals zwei Brennereien. In den 1850er Jahren wurden neue Werke (Glasfabriken, Kristallfabriken und Spinnereien) geschaffen. Die haben tausende Menschen eingestellt und es gemeldet, dass die Stadt und die Bevölkerung einen Aufschwung erleben würden. Die Wichtigkeit des Kanals wuchs mit der Entwicklung des Kohlenpotts weiter und die Betriebsamkeit ist auf seinem Linksufer schwunghaft geworden. Nach einer Zeit Stagnation hatte das Expandieren während der Zwischenkriegszeit wieder zugenommen. Dies dauerte bis zu den 1960er Jahren fort.
Diese schnelle industrielle Entwicklung hat dauerhaft das Stadtbild der Stadt Arques geprägt. Die trägt heute noch die Spuren der Vergangenheit. So wie die Komposition Halle, die sie rechts beobachten können, sind diese die Zeugen der Vergangenheit. Die sind heute die Vorläufer der Zukunft der Stadt.
Die Region Hauts-de-France gehört zu den größten Bierbrauregionen Frankreichs. Seit 2016 hat die Brauerei Goudale sich in Arques eingerichtet. Sie lässt so die Tradition der industriellen Stadt fortbestehen. Im Jahre 1919 gegründet, hat das Unternehmen sich schrittweise entwickelt. Es stellt heute jährlich etwa 2 Millionen Hektoliter Bier her und zählt 160 Mitarbeiter. Die Brauerei schafft es, das Können und die Tradition mit den Spitzentechnologien zu verbinden. Die Gesellschaft bietet auch Führungen an, die es erlauben, das Bierherstellungsverfahren zu entdecken.
Die Glas-Kristallfabrik ARC ist eine der Grundfesten des industriellen Erbes Arques. Im Jahre 1825 gegründet, hat die Firma sich dank der Schwungkraft der Familie Durand nach dem zweiten Weltkrieg massiv entwickelt. Gleichzeitig wurde die Gesellschaft die Führungsfigur der Tischkunst weltweit. Heute zählt ARC immer noch mehr als 7000 Mitarbeiter in Frankreich und im Ausland. Immer auf der Suche nach Innovationen schafft die Gesellschaft daher regelmäßig für Fachleute und Privatpersonen neue Marken und neue Produktpaletten. Der Standort bietet Führungen an, die es erlauben, seine Geschichte und seine Herstellungsprozesse besser zu verstehen.